Martin Stalder

Lottonachmittag

Adrian Ruoss

Am 17. April fand im Gemeinschaftsraum der Alterssiedlung „Im Park“ ein weiterer Lottonachmittag statt. Organisiert werden diese Anlässe jeweils von Adrian Ruoss von LUNAplus. Eingeladen sind nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner der Alterssiedlung „Im Park“, sondern auch diejenigen der Alterswohnungen an der Weierstrasse, der Rosenbergstrasse und der oberen Kirchstrasse.
Martin Stalder,
Die ersten Besucherinnen und Besucher sitzen bereits gespannt in der vordersten Reihe und warten auf den Beginn des Spielnachmittags. Adrian Ross begrüsst die Anwesenden auf seine humorvolle Art und Weise. Dem Anlass entsprechen ist er elegant gekleidet, mit Gilet, Fliege und Cap.

Bevor es los geht, erklärt Adrian den Ablauf des Spiels. Alle, die mitspielen möchten, können Lottokarten zum Preis von einem Franken kaufen. Einzelne begnügen sich mit einer Karte, andere haben bis zu sechs Karten vor sich. Auf den Karten hat es drei Reihen mit Zahlen, welche abgestrichen werden müssen, wenn die entsprechenden Zahlen gezogen werden. Wer eine Reihe einer Karte vollständig abgestrichen hat, ruft Lotto und kann - wenn die Zahlen stimmen - sich einen Preis vom Gabentisch aussuchen. Dann wird weitergespielt, bis die erste Person zwei Reihen vollständig abgestrichen hat. Auch sie kann sich einen Preis vom Gabentisch aussuchen. Dann geht es zu den Hauptpreisen, welche besonders wertvoll und separat aufgestellt sind. Dort kann sich diejenige Person bedienen, welche zuerst eine ganze Karte gefüllt hat.

Nun geht es los. Adrian nimmt am Spieltisch platz. Mit Drehorgelmusik im Hintergrund - wie an einer Chilbi - beginnt er, aus einem Sack Zahlen zu ziehen. Er ruft sie laut aus, auf deutsch, französisch, englisch oder - mit Unterstützung aus dem Publikum - auch auf italienisch. Die meisten Zahlen ergänzt er mit einem originellen Spruch: 55 - Schnapszahl, 2 - Silbermedaille, 18 - ab diesem Alter darf man Auto fahren, 84 - mein Jahrgang, usw.. Zusätzlich werden die Zahlen auf der Leinwand angezeigt, so dass auch jene, welche kurz unaufmerksam waren, sich optisch orientieren können. Manchmal drückt Adrian aufs Tempo, so dass diejenigen mit mehreren Karten recht ins Schwitzen kommen. Auch für solche, die nicht mitspielen möchten, ist der ganze Anlass sehr unterhaltend. Die Sprüche von Adrian, z.T. auch in unterschiedlichen Dialekten, sind eine Cabaretnummer für sich und verbreiten gute Laune.

Bereits sind zwei Runden gespielt und der Gabentisch leert sich langsam. Aber noch niemand denkt ans aufhören. Der Anlass kommt nun erst so richtig in Fahrt. Diejenigen, die schon etwas gewonnen haben, schauen zufrieden in die Runde, die anderen hoffen auf die nächste Gelegenheit. Je länger das Spiel dauert, umso mehr gleichen sich die Resultate aus. Und bis zum Schluss ist es meistens so, dass niemand mit leeren Händen nach Hause gehen muss.

Bevor aber die letzten Runden gespielt werden, gibt es eine Kaffeepause. Von der Jahresversammlung der Alterssiedlung „Im Park“, die am Vortag stattgefunden hatte, blieben noch einige Desserts übrig, die verteilt und genossen werden.

Dieses Mal waren vor allem auswärtige Personen am Anlass dabei. Aber wer weiss, vielleicht werden dann bei der nächsten Ausgabe auch wieder mehr interne Bewohnerinnen und Bewohner teilnehmen, was zu wünschen wäre. So einfach kommt man selten zu einem spannenden und sehr unterhaltsamen Nachmittag.

Für den Stiftungsrat
Martin Stalder
Bereitgestellt: 18.04.2026     Besuche: 4 heute